Glasfaser

Glasfaser wird als Material bei der Herstellung von Strukturwerkstoffen eingesetzt, bei jenen fortschrittlichen Werkstoffen also, deren unterschiedliche Komponenten sich gegenseitig ergänzen und einen Verbund mit erstaunlichen Eigenschaften bilden. Gemeinhin wird angenommen, dass monolithisches Glas ein leicht brüchiges Material ist.
Es ist aber vielmehr so, dass Glasfasern mit einer Stärke von weniger als einem Zehntel Millimeter ihre Brüchigkeit gegen eine besondere Widerstandsfähig gegen mechanische Einwirkungen eintauschen.
Denn herkömmliches Glas enthält eine große Anzahl von Kristallisierungsfehlern. Diese verhalten sich wie Mikrofrakturen und bilden Bereiche mit Beanspruchungs-Konzentrationen. Glasfasern hingegen weisen solche Fehler nicht auf und haben eine hohe Resistenz bei mechanischer Beanspruchung.

Man unterscheidet verschiedene Glasfasertypen. Die ist abhängig von ihrem Einsatzbereich. Glasfasern verwendet man bei der Erzeugung von Strukturwerkstoffen für Luft- und Schifffahrt sowie den Automobilbau. Dabei kommen unterschiedliche Verbindungen mit einer jeweils anderen Matrix, zum Beispiel mit Polyamiden oder Epoxy und auf jeden Fall mit Kunstharzen, zum Einsatz. Seit fast 30 Jahren macht sich Klevers Italiana die Eigenschaften der Glasfaser zu eigen und setzt diese in Produktion und Vertrieb auf Glaswollbasis bei der Wärme- und Geräuschdämmung ein. Glaswolle entsteht bei der Verschmelzung eines Glas-Sand-Gemisches im Temperaturbereich zwischen 1.300 und 1.500° C.
Ein Bindemittel erhöht die Kohäsion der Fasern, die dabei entstehen; Dieses Bindemittel ist für den Herstellungsprozess grundlegend und sozusagen das wohlbehütete Produktionsgeheimnis von Glaswolle.
Die Fasern werden auf circa 200° C aufgeheizt und kalandriert, um sie gegen mechanische Belastungen noch widerstandsfähiger zu machen. Die Glaswolle wird schließlich gesponnen, kardiert oder geschnitten und zu Rollen, Matten oder Spulen verarbeitet.